Kurztrip an einen Stausee

Kurztrip an einen Stausee

Liebe Blog-Leserinnen und Leser,

es ist soweit – der Startschuss für 2020 ist gefallen! Wahnsinn, wie die Zeit vergeht… Ich wünsche Euch an dieser Stelle ein gutes neues Jahr, vor allem aber Gesundheit und dicke Fische 🙂

Letztes Jahr gab es in der Firma einige Highlights – unter anderem der Umzug in die neue Halle mit einer großen Eröffnungsparty und Live-Produktion im Juni.

Übrigens, wir werden in diesem Jahr ein ähnliches Event veranstalten! Wann und Wo geben wir rechtzeitig an dieser Stelle und auf unseren Social Media Kanälen bekannt.

Während des Betriebsurlaubes im September, in dem wir mit Hochdruck an der neuen Homepage gearbeitet und die Seite mit den nötigen Feinheiten versehen haben, waren wir auch ein paar Tage Angeln, um neue Produkte zu testen.

Dieses Update gibt euch einen kleinen Einblick in unsere erfolgreiche Herbst-Session, viel Spaß!

Philipp Resch
P.R. Baits

 


 

Schlauchboot Wahnsinn | Fehlkauf vermeiden | Herbstangeln | Bootsausstattung | Karpfenangeln

Bevor wir mit dem eigentlichen Bericht beginnen, möchten wir euch auf dieses neue YouTube Video von Julian Jurkewitz hinweisen, dass bei dieser Session zusätzlich entstand und euch einige Eindrücke in die dortige Situation gewährt.

Mit Jukke’s Worten:

„Worauf solltest du achten, um einen Fehlkauf beim Schlauchboot zu vermeiden? Welche Ausstattung ist wichtig und für ein langes Bootsleben entscheidend? Was gehört in ein Schlauchboot beim Karpfenangeln? Ich nehme dich in diesem Video mit auf einen Herbsttrip und erzähle dir neben meiner Futterstrategie im Detail alles über Schlauchboote zum Karpfenangeln. Da ich mich viele Jahre intensiv mit der Entwicklung und Verbesserung von Schlauchbooten befasst habe, kann ich dir zu diesem Thema eine Menge erzählen, damit du beim Kauf deines Angelbootes keinen Fehler machst. Viel Spaß und gute Unterhaltung! Julian ‚Jukke‘ Jurkewitz“

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Kurztrip an einen Stausee

Während der laufenden Boilieproduktion, zwei Tage vor dem eigentlichen Betriebsurlaub, rief mich Julian Jurkewitz an und fragte, ob ich nicht Lust hätte mit ihm ein paar Tage an einem großen Stausee zu angeln. Ich musste nicht lange überlegen und sagte zu. Nachdem die Produktion abgeschlossen war, sich die Boilies getrocknet und eingetütet im Regal einreihten sowie die letzten Pakete an unsere Kunden raus gingen, machte ich mich Samstag-morgens auf den Weg zum See.

Schon auf der Hinfahrt schickte mir Julian immer wieder Sprachnachrichten via WhatsApp, dass die Fische richtig in Beißlaune seien und er schon ein paar fangen konnte! Nach gut dreistündiger Autofahrt kam ich am Ziel an und belud mein 320er Boot mit dem Tackle, welches ich für vier Tage ausgelegt hatte. Während ich mit dem Boot Richtung Angelplatz unterwegs war, kam Julian aus dem Schilf gefahren – er war mitten im Drill! Wahnsinn… Da kam ich ja genau richtig!

Ankunft am Angelplatz mit meinem bepackten 320er Boot

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Kurz nach der Ankunft gab es wieder einen Vollrun und Julian brachte einen fette Überraschung mit!

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Ein fetter Spiegler, der einem einzelnen 30mm High-Light Hookbaits GLM nicht widerstehen konnte. 23 Kilo!

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Nachdem der Fisch abgelichtet war, baute ich mein Aqua Pioneer auf, da der nächste Regenschauer unmittelbar bevorstand! Julian meinte nur, Phil hau die Ruten ins Wasser – Big Fish Wetter 🙂

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Während einer kurzen Regenphase, knüpfte ich mir im trockenen Zelt einige Montagen zurecht. Auch hier setzte ich – wie überall – auf mein begehrtes Kryston Quicksilver in 45lbs. Außerdem band ich mir noch einige Ersatzmontagen, die ich mit ein paar Bleien, meinem Leatherman Tool, High-Light Hookbaits und Absenkbleien in der Baitbox aufbewahrte. Diese findet ihren Platz griffbereit im Boot. So spare ich mir Zeit und bin schnell wieder einsatzbereit, nachdem der Fisch auf der Matte im Boot liegt. Das alte Rig wird ausgeklinkt, ein neues aus der Box eingehängt  und direkt auf dem Hot Spot abgelassen. Mit dem Fisch und der frisch abgelegten Rute geht’s zurück ans Ufer.

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Die Waffen waren scharf und wir heiß auf das, was noch kommen würde! Die Rigs lagen auf weite Distanz – hier waren geflochtene Hauptschnüre ein MUSS! Mit 0,20mm ist die Darklight-Line ein wahrer Allrounder und zeigt jeden noch so kleinen Zupfer zuverlässig an!

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Läuft noch einer in den Abendstunden?

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Die Nacht fischten wir nicht, doch am frühen Morgen lagen die Köder wieder am Spot und gegen 9 Uhr meldete sich Julians Bissanzeiger. Der Tanz konnte weitergehen! Ab in die Trakker Wathose, Rute aufnehmen, Benziner starten, das Boot abhängen…

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…und auf Richtung Fisch!

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Ein Unikat – ihm fehlte die halbe Schwanzflosse! Trotzdem gab er mächtig Druck und Julian dachte zwischenzeitlich an einen Waller.

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Ein wichtiger Begleiter waren die Absenkbleie von Poseidon Angelsport. Erstens wollte wir die Schnüre gut absenken, da wir mit 8 Ruten von einem Platz aus angelten und die Fische nicht verängstigen wollten, zweitens wegen der vielen Spinnfischangler und drittens, um das Risiko zu minimieren, mit dem Motor eine Schnur zu fangen.

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Nun pfiff auch meine Rute ab und ich konnte auf zwei 24mm GLM High-Light Hookbaits einen ordentlichen Spiegler fangen. Ich war happy über meinen ersten Karpfen und war gespannt, was da noch so passierte.

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Zwischendrin durfte eine gute, warme Mahlzeit natürlich nicht fehlen! Nicht nur die Fische waren Hungrig… 🙂

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Als die Bisse weniger wurden und der Luftdruck stieg, bereitete Julian ein paar der neuen Bloodworm Extrakt Pellets vor – gepimpt mit Red Bloodworms aus der Dose und einem guten Schluck Bloodworm Extrakt Liquid. Da der See total verschlammt ist und rote Zuckmückenlarven in großen Mengen darin leben, ist diese Mixtur perfekt geeignet, begründete Julian. Und er sollte Recht behalten! Die beißfaulen Fische wurden mit 1 bis 2 Kellen pro Hakenköder wieder aktiviert. Die attraktive Mischung brachte Fisch!

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Ein kurzes Bait Pimp Video, das während der Session entstand:
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Die Wellen wurden immer stärker und es kam richtig Sauerstoff in den See.

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Da die Wellen und der Wind bis 80, 90 km/h hochgingen, war es auf dem Wasser sehr gefährlich. Der nächste Fisch wurde vom Ufer aus gedrillt. Kein Fisch der Welt ist es wert sich in Lebensgefahr zu bringen.

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Ein richtig geiles Bild. Es spiegelt die Situation mit heftige Wellen, Wind und hungrige Karpfen wieder!

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So sehen Sieger aus! Weiter geht’s – durch den erhöhten Sauerstoffgehalt im See, waren die Fische so richtig in Beißlaune!

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Am späten Abend fiel dieser fette Schuppmann auf einen 30mm High-Light Hookbait rein. Durch das geringe Eigengewicht des Hakenköders, fliegt das Rig beim Einsaugen förmlich ins Maul und der Haken greift verteufelt gut.

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Kaum waren wir wieder in den Zelten, fing es richtig an zu regnen. Pieeeeeeeeep! Wenige Augenblicke später fand ich mich neben meinen Ruten wieder. Die kurze Rute, die am eigenen Ufer an der Schilfkante lag, brachte einen Run. Der Fisch fühlte sich schwer an und zog nur langsam umher – nach einer gefühlten Ewigkeit gab es einen kurzen Ruck in der Schnur und Weg war der Fisch… Wer weiß, was da am Haken hing. Vielleicht ein Waller? Gut, dass ich den Fisch nicht gesehen habe – umso mehr würde ich mich ärgern, wenn es ein richtig guter Karpfen gewesen wäre! Weiter geht’s – neues Vorfach dran und das Eisen wieder ins Feuer. Auf der Uferrute fütterte ich ein paar Kellen der neuen Belachan Extrakt Pellets, welche ich mit Belachan Extrakt Liquid und Powder benetzte.

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Auch hier ein passendes Pimp Video dazu:
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Früh am Morgen ging es weiter, ein Run an Julians rechter Uferrute. Daran hing ein schön beschuppter Spiegler – bei solch einem Fisch, spielt das Gewicht keine Rolle!

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P.R. Boat 320 – unser Boot zum Wellen reiten 🙂

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Julian war stets zur Stelle – natürlich mit Kamera!

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Während der immer wieder aufziehenden Sturmböen, stand das Pioneer sicher am Waldrand. Ich hatte gut lachen!

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Ein Wetter wie im April, mal Sonne, mal Regen – aber die Karpfen waren bissig!

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Die Boote warteten auf ihren nächsten Einsatz! Übrigens, unser 210er und 320er Boot werden mit Fendern und Expandern ausgeliefert. So können die Boote im Wasser mittels Anker oder mit Schlamm und Steinen gefüllten Eimern befestigt werden.

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Kurz nachdem die Sonne unterging, konnte Julian diesen fetten Schuppmann aus den Wellen ziehen! Was für ein geiles Teil!

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Neben den Pellets, fütterten wir pro Rute gut zwei Hände stark gepimpter Boilies, die wir mit T-Powder 2.0 und Bloodworm Extrakt Liquid pimpten. Der Luftdruck schoss in die Höhe, jetzt zählte weniger Futter – dafür hoch attraktiv!

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So funktioniert ein attraktiver Boilie Pimp / Bait Pimp!

Wir zeigen dir in diesem Kurzvideo, wie du deine Boilies aufwertest und sie noch attraktiver für Karpfen machst. Der Vorteil liegt darin, dass du mit einem gepimpten Boilie wesentlich weniger füttern musst, was dir zum einen Geld erspart und zum anderen den Karpfen schneller an den Haken bringt.

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Der berühmte Einpackfisch… Während dem Einpacken, schüttete es wie aus Eimern – Herbstwetter! Es kam wie es kommen musste und meine Joker-Rute, die seit vier Tagen wie tot auf dem Spot lag, lief nun an! Ein prächtiger Schuppmann, der bei Wind und Wetter einen sagenhaften Drill vom Boot aus ablieferte! Übrigens, der 30mm GLM High-Light Hookbait, der schon einige Tage auf dem Spot lag, hätte noch problemlos für weitere zwei Tage gefischt werden können! Beruhigend zu wissen, dass man immer noch einen Köder am Haar hat!

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Die Abhakmatte am Ufer war immer Nass – die neue Trakker Sanctuary Self-Inflating Crib machte immer eine gute Figur und leistete uns top Dienste!

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Kaum war das Boot beladen, zeigte sich das Wetter wieder von seiner schönsten Seite! Egal… Man soll aufhören, wenn es am schönsten ist! Zudem mussten noch frische GLM’s abgerollt werden – die Arbeit rief 🙂

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Bis zum nächsten Mal!

Philipp Resch & Julian Jurkewitz